Die Dauerbaustelle der PALE MOUNTAIN STUDIOS ist endlich so weit fortgeschritten, dass wir mit den ersten Aufnahmetestläufen beginnen konnten. In spontanen Sessions in den vergangenen Wochen haben Alfred und ich zusammen die ersten Soundproben eingespielt, die schon jetzt recht vielversprechend klingen. In den nächsten Wochen wird mit Hochdruck weiter an der Einrichtung geschraubt, so dass wir hoffentlich spätestens zum Jahreswechsel mit konkreten Aufnahmesessions beginnen können.
Indes ist das Songwriting mittlerweile so sehr voran geschritten, dass inzwischen Songmaterial für nicht nur eines, sondern sogar zwei neue Arundo-Longplayer vorliegt. Das erste von beiden wird der lang ersehnte "Coram Publico"-Nachfolger werden, dessen Stücke teilweise bereits durch Liveeinsatz bekannt sind. Auch der Rest des Albums, das den Titel "Ne bis in idem" tragen wird, wartet auf mit kompakten, griffigen und tanzbaren Songs, die in sich geschlossen und wie gewohnt in unterschiedlichen Sprachen abgefasst sein werden. Das ein oder andere Cover und Traditional darf auch auf "Ne bis in idem" natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Parallel arbeiten wir überdies an einem Konzeptalbum, das sich mit dem Thema "Heimat im Spiegel der Zeitenwende" befasst, der sich als roter Faden durch das Album ziehen wird. Anders, als "Ne bis in idem" wird das noch unbetitelte Projekt bisweilen Abstecher in experimentelle, avantgardistische und neofolkloristische Gefilde machen und Arundo von einer ganz anderen Seite präsentieren. Ihr dürft trotz des verstaubt klingenden Themas gespannt sein, da sich Arundo hier auf einer durchaus progressiven Ebene darbietet.
Eine erste Spontansession mit dem Arbeitstitel "Hallucinogenic Radish" brachte ungewöhnliche Vergleiche mit Projekten wie Orphx ein. Aber keine Angst - wir werden weder komplett abheben noch unseren Stil komplett verändern. Aus diesem Grunde wird auch ein "klassisches" Album neben die eher experimentellere Schiene gestellt, da beides gleichermaßen seine Daseinsberechtigung bei Arundo erfährt.
-Skandor