Biographie Alfred Raddatz
Schon mit der Muttermilch hat Alfred Pop und Rock aufgesogen. Das ging sogar so weit, dass er im Kinderzimmer einen Plattenspieler hatte, auf dem er die gesamte Auswahl an Vinyl seines Elternhauses abspielen konnte - etwa 15 Platten, weil dann doch selbst zusammen gestellte Kassetten das vorherrschende Medium für Musik waren.
Jedoch sollte Alfred bald nach einer fundierten Einsicht in die Welt der nicht-digitalen und nicht-klassischen Musik ein ganzes Universum an neuen Musikstilen und -techniken erforschen können: Das digitale Zeitalter war nun im vollen Gange und mit ihm der jugendliche Forschergeist von Alfred.
Doch neben den endlosen (im wörtlichen Sinne) Einflüssen seit der digitalen Revolution hat Alfred natürlich auch stets versucht, seinen eigenen bescheidenen Beitrag zur Welt der Musik zu liefern. Nicht wirklich nenneswert, doch genannt werden soll auf diesem Gebiet die rastlose Suche nach der perfekten "Jam", einem El Dorado der spontanen, herzlichen Musik und dann die Arbeit in Formationen wie Perlatentia, The Denis Alfred Experience und der Bigband des Musikwissenschaftlichen Seminars zu Göttingen (BDM). Letztere ist ein flexibles Duo für Smooth Jazz und Blues-Funk.
Als Solokünstler hat sich Alfred im Bereich der elektronischen Musik engagiert, wobei meist experimentelle Klangkunstwerke mit einer guten Portion Pop-Ästhetik (Stichwort: Stockhausen schön und gut, aber man will sich doch lieber anspruchsvoll amüsieren) sein Ziel waren. Diese breite Masse an grünem Musikerdasein formt nun eine Person, welche von "Abel, Carl Friedrich" bis zu "Zappa, Frank" sämtliche Einflüsse in konstruktive Ausflüsse zu verwandeln sucht, mit Mitteln, die vom ältesten Instrument der Menschheit (Klatschen, Percussion) über den Synthesizer des Mittelalters (Drehleier) bis hin zur digitalen Prozesssteuerung (Digital Processing) von Musik führen.
Hört sich gut an? - wenn Alfred einen guten Tag hat, ist das auch meist der Fall.
-Alfred Raddatz im Juni 2011